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MAAS-BGW und andere Standards: Die Arbeitsschutzsysteme der Berufsgenossenschaften sorgen für noch mehr Gesundheit im Betrieb

Die Berufsgenossenschaften befinden sich aufgrund der deutlich sinkenden Unfall- und Berufserkrankungszahlen in den vergangenen Jahren in einer komfortablen Situation. Um ihre Präventionsarbeit noch effizienter zu gestalten, haben sie eigene Arbeitsschutz-Standards entwickelt. So zum Beispiel MAAS-BGW der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), mit dem ein Unternehmen Arbeitssicherheit und Gesundheit fest in sein Qualitätsmanagement verankern kann. Die Mitgliedsbetriebe der BGW profitieren davon zweifach: Die BGW übernimmt sogar einen Großteil der für die Unternehmen anfallenden Zertifizierungskosten.

Kaum etwas ist in Deutschland so erfreulich, wie die Entwicklung der Verkehrssicherheit in den vergangenen Jahren. Schaut man sich die Unfallzahlen an, zeigt sich eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Trotz stetig steigendem Verkehr und immer größeren PS-Zahlen der Fahrzeuge gehen die Unfallzahlen mit Schwerverletzten oder gar Toten kontinuierlich zurück. Ein Blick auf die konkreten, vor allem technischen, Maßnahmen verrät hier sofort wo die Ursachen für diesen positiven Trend zu suchen sind. Leitplanken, Airbags und Sicherheitsgurte haben das scheinbar Unmögliche geschafft. Gezielte Ursachenanalyse und gesetzliche Vorschriften haben darüber hinaus die Autoindustrie und uns so erzogen, dass der Verkehr in diesem Land sicherer für alle Verkehrsteilnehmer geworden ist. Und gezielt geht man diesen Weg weiter.

Beim betrieblichen Arbeitsschutz gibt es eine bemerkenswerte Analogie zur Entwicklung im Verkehr. Auch hier fielen die Unfallzahlen in den vergangenen Jahren deutlich. Und auch hier fußt der Erfolg auf zwei Säulen: Einerseits auf den staatlichen Rechtsvorschriften und andererseits auf der Normensetzung und der Präventionsarbeit der Unfallversicherungsträger. Zur weiteren Verbesserung der Präventionsarbeit der Betriebe haben sich letztere ein besonderes Anreizinstrument überlegt. Aber zunächst zu den Fakten.

Die Zahl der Erwerbstätigen steigt kontinuierlich an und hat bereits ca. 40 Mio. Erwerbstätige erreicht. Im Zeitraum von 1995 bis heute haben sich, bezogen auf die jeweilige Zahl der Beschäftigten, die Arbeitsunfälle von knapp 5 % auf ca. 2,3 % mehr als halbiert, die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle von 1.600 auf ca. 600 sogar um 60 % verringert. Bei den Berufskrankheiten zeigt sich kein einheitliches Bild. Aber insgesamt konnte auch hier zumindest eine Stabilisierung der Situation erreicht werden. Bezieht man die kontinuierlich steigende Zahl der Beschäftigten aber mit ein, so konnte das Risiko an einer Berufskrankheit zu erkranken, sehr deutlich reduziert werden.

Die Berufsgenossenschaften bzw. Unfallversicherungsträger, deren Aufgabe es nicht nur ist, präventiv zu wirken, sondern vor allem auch für die Kosten bei betriebsbedingten Erkrankungen oder Unfällen parat zu stehen, geben hier aufgrund der bereits erreichten guten Situation immer weniger aus und schwimmen im Geld. Um noch mehr für den Schutz der Beschäftigten tun zu können, investieren sie in selbst entwickelte und erprobte Zertifizierungsprogramme. Und dies mit gutem Erfolg, denn die Programme sind für die Betriebe höchst interessant und werden professionell unterstützt.
Eines der Zertifizierungsprogramme der Berufsgenossenschaften hat es inzwischen sogar geschafft, nationale Weihen zu erhalten und ein anerkannter Zertifizierungsstandard zu werden, der sogar von der Deutschen AkkreditierungsStelle (DAkkS) überwacht wird. Dieses Zertifizierungsprogramm der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) mit Namen MAAS-BGW, möchten wir Unternehmen empfehlen. Es ist eine Kombination aus der weltweit anerkannten ISO 9001 und den allgemeinen Anforderungen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit.

Vor diesem Hintergrund wollen wir den Unternehmern abschließend folgende Fragen stellen: Sind Sie froh, dass Sie einen passenden und eingearbeiteten Mitarbeiterstamm haben? Wollen Sie das Beste für ihre Mitarbeiter in Sachen Arbeitsschutz tun, auch um unnötige Erkrankungen oder Unfälle und die damit verbundenen Arbeitsausfälle zu vermeiden? Wollen Sie nach außen auch zeigen, dass sich Ihr Betrieb vorbildlich um den Schutz seiner Mitarbeiter kümmert? Wissen Sie, dass sie sich bei der Bestandsaufnahme, der Maßnahmenplanung und der Einführung der Maßnahmen von Beratern unterstützen lassen können und dass deren Beratung sogar öffentlich förderfähig ist? Gut, doch jetzt kommt es noch besser: Unter bestimmten Voraussetzungen können sie mit der Zertifizierung sogar Geld sparen. Und das Jahr für Jahr. Für Mitgliedsbetriebe der BGW übernimmt die Berufsgenossenschaft nämlich sogar einen Großteil der Zertifizierungskosten!

Weitere Informationen unter www.vqz-bonn.de/maas-bgw-management-anforderungen-der-bgw-zum-arbeitsschutz.html

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