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Nachlese Fortbildung für Managementbeauftragte 2018: Interne Audits

Am 9. Oktober fand in Bonn die Fortbildungsveranstaltung für Managementbeauftragte des Zertifizierungsunternehmens VQZ Bonn statt. Schwerpunktthemen waren die EU-DSGVO, Interne Audits, die neue ISO 13484:2016 sowie Arbeitsschutz-Zertifikate. Zu den besonders bemerkenswerten Fachvorträgen der eingeladenen Experten zählte der Beitrag des Buchautors, Mediators und Unternehmensberaters Stephan Joseph über den Sinn und die Ziele von Internen Audits.

Zur Fortbildung für Managementbeauftragte des Bonner Zertifizierers VQZ Bonn kamen am 9. Oktober eine Reihe renommierter Referenten in das Maritim Hotel Bonn. Im Anschluss an ihre Fachvorträge diskutierten sie lebhaft über aktuelle Trends und Entwicklungen zu Themen wie EU-DSGVO, Interne Audits, die neue ISO 13484:2016 und Arbeitsschutz-Zertifikate mit den Teilnehmern der Veranstaltung. Hierzu zählte auch der Buchautor, Mediator und Unternehmensberater Stephan Joseph, der 20 Jahre Erfahrungen im Planen und Durchführen Interner Audits hat. In seinem Vortrag erinnerte er daran, warum es sinnvoll ist, Interne Audits durchzuführen – also Audits, bei denen die Auditoren Mitarbeiter der Organisation / des Unternehmens sind, in dem das Audit stattfindet.

Sinn von Internen Audits
Joseph wies zunächst darauf hin, dass ein Interner Audit eine effektive Methode sei, um die hohe Komplexität von Unternehmen auch vollständig abbilden zu können. Mit ihnen können die Auditoren unter anderem ermitteln, ob die vom Unternehmen beabsichtigten Ziele hinsichtlich der Qualität von Produkten und (Dienst-) Leistungen auch wirklich mit den im Unternehmen etablierten Prozessen erreicht werden kann.
Der Experte empfahl Unternehmensleitungen, in Abstimmung mit den Auditoren genau zu planen, wann welcher Prozess oder welcher Bereich des Unternehmens von wem auditiert werden sollen. Auch die Auditkriterien, -methode und Form der Berichtserstattung sollten im Vorfeld genau festgelegt werden.

Turtle-Diagramm und Multisite-Zertifizierungen
Besondere Aufmerksamkeit erfuhr Joseph mit seinen Ausführungen zu sogenannten Turtle-Diagrammen und Multisite-Zertifizierungen. Turtle-Diagramme seien ein probates Mittel, so Joseph, um geeignete Audithemen auch ohne Audit-Checkliste zu identifizieren. Wenn in einem Prozessaudit jedes dieser Turtle-Themen mit der Systematik des PDCA-Zyklus hinterfragt wird, erhalten die Internen Auditoren ein vollständiges Bild von den Arbeitsprozessen im Unternehmen und erkennen mit hoher Wahrscheinlichkeit potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten.
Abschließend erklärte Joseph die Möglichkeiten zur Multisite-Zertifizierung. Diese können den Aufwand für Unternehmensaudits von Firmen mit mehreren Standorten begrenzen, indem sie entscheiden, dass nicht jedes Jahr jeder Standort auditiert wird. Insbesondere wies er auf die Voraussetzungen für diese Form der Zertifizierung hin und auf die Besonderheiten für die Anwendung des Stichprobenverfahrens im Rahmen von Multisite-Zertifizierungen.

Kontakt Dipl.-Ing. (FH) Stephan Joseph
Berater | Trainer | Mediator | Autor
www.joseph-beratung.de

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